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Schrilles Mädel

Statistik

Arbeitsunfälle: Junge Berufstätige leben gefährlich

Junge Berufstätige haben das größte Unfallrisiko am Arbeitsplatz. Nach der Statistik der Berufsgenossenschaften stehen die 20- bis 29-Jährigen bei der Unfallhäufigkeit an der Spitze.



In dieser Altersgruppe verzeichnen die Berufsgenossenschaften jährlich rund 45 Arbeitsunfälle je 1000 Vollbeschäftigte. Teilzeitjobs werden bei dieser Berechnung anteilig berücksichtigt. In den folgenden Altersgruppen nimmt die Unfallhäufigkeit kontinuierlich ab: Von 1000 Beschäftigten zwischen 50 und 59 Jahren erleiden nur rund 30 einen Arbeitsunfall.

Etwa 1,2 Millionen Arbeitsunfälle werden den Berufsgenossenschaften jährlich gemeldet. Bei etwa jedem dritten meldepflichtigen Unfall sind die Versicherten jünger als 30 Jahre. Allerdings erleidet diese Altersgruppe nur selten schwere Arbeitsunfälle, die zur Zahlung von Unfallrenten führen. Dabei spielt auch eine Rolle, dass die medizinische Rehabilitation bei jüngeren Verletzten meist günstiger verläuft.

Junge Berufstätige sollten sich daher möglichst früh mit Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit auseinandersetzen. Optimal ist es nach Ansicht der Berufsgenossenschaften, wenn diese Informationen zur Berufsausbildung gehören.

Verantwortlich für die sichere Gestaltung von Arbeitsplätzen ist der Arbeitgeber. Dabei berät ihn der Technische Aufsichtsdienst seiner Berufsgenossenschaft. Sicheres und gesundes Arbeiten setzt aber auch voraus, dass die Mitarbeiter die vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen berücksichtigen. Kommt es trotz aller Präventionsmaßnahmen zu einem Arbeitsunfall oder einer Berufskrankheit, sorgen die Berufsgenossenschaften für die optimale medizinische und soziale Rehabilitation. Bei bleibenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen werden die Betroffenen mit einer Rente finanziell entschädigt.


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